Wie kann Gott all das Leid zulassen?

Wenn jemand nach einem Unfall verletzt im Krankenhaus liegt und ruft „Warum?“, will er nicht hören: „Ganz einfach – du bist zu schnell in die Kurve gefahren und die Fliehkraft hat dich über die Leitplanke getragen…“ Aber es ist die Wahrheit.

Wir leben in einer Welt,  in der die Menschen sich von Gott abgewandt haben. Im ersten Kapitel der Bibel lesen wir, dass Gott den Menschen mit der Freiheit geschaffen hat, sich ihm zuzuwenden oder sich von ihm abzuwenden. Er hat uns einen freien Willen gegeben, wir sind keine  Marionetten in der Hand Gottes, wir dürfen und sollen selbst entscheiden. Gott will eine reale Beziehung zu einem freien Gegenüber; und zu dessen Freiheit gehört die Möglichkeit des Scheiterns logisch dazu. Und Scheitern heißt in diesem Fall: Abwendung von Gott, Misstrauen gegen Gott – und damit langfristig auch Misstrauen gegeneinander, Gebrochenheit, Feindseligkeit.

Die Freiheit – der freie Wille- des Menschen schließt die Möglichkeit des Scheiterns ein. Wenn Gott diese Möglichkeit ausgeschlossen hätte, hätte er uns nicht als freie Wesen geschaffen. Dass er uns aber als freies Gegenüber geschaffen hat, ist gerade Ausdruck seiner Liebe zu uns.

So hat der Mensch die Wahl sich zwischen richtig und falsch bzw. gut oder böse zu entscheiden.

Und wenn in China eine Bombe fällt, hat nicht Gott die Bombe geschmissen und wenn dein Nachbar die Reifen an deinem Auto zersticht, hat nicht Gott zu ihm gesagt, dass er es tun soll. Es war die Entscheidung des Menschen dem anderen zu schaden.

Aber….wenn ich an Gott glaube und zu ihm bete, dann hilft er mir….sag Gott dass du leidest und seine Hilfe brauchst und schau was passiert…..

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