War Jesus nicht einfach nur ein vorbildlicher Mensch?

Damit wird oft das Bekenntnis von Jesus als dem Sohn Gottes, dem menschgewordenen Gott (und der damit verbundene Einzigartigkeitsanspruch) zurückgewiesen. Der biblische Befund lässt diese Option aber nicht offen.

Er präsentiert Jesus als einen Menschen, der in Wort und Tat beansprucht, an Gottes Stelle zu stehen.

  • Z.B. in einzelnen Spitzensätzen, die sich vor allem im Evangelium nach Johannes finden: „Ich bin der Weg,  die Wahrheit und das Leben…“ (Johannes, Kapitel 14, Vers 6); oder „Ich und [Gott] der Vater sind eins.“ (Johannes, Kapitel 10, Vers 30).
  • Außerdem mit der Behauptung, Sünden zu vergeben, die sich in allen Evangelien findet (Markus, Kapitel 2, Vers 5-6; Identity-Heft, Seite 7, Abschnitt 02-03). Die Reaktion der Umstehenden zeigt: Damit stellt sich Jesus an die Stelle Gottes.
    Das heißt, er ist entweder ein Gotteslästerer, oder ein Verrückter – oder er hat Recht. Entweder ist er also sehr viel weniger als ein „vorbildlicher Mensch“ – oder aber wesentlich mehr, nämlich der Sohn Gottes selbst: Nicht die „Steigerung“ eines guten Menschen, sondern qualitativ auf einer anderen Ebene. Was glauben wir? Welchen Eindruck macht Jesus auf uns? Dieser Alternative sollte man sich stellen
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