Karfreitag

Freud und Leid

Freud und Leid liegen dicht beieinander sagt man. Da ist etwas dran, oft ist man eben noch glücklich gewesen und dann geschieht etwas und die Welt scheint über einem zusammen zu brechen…..man ist zu Tode betrübt.

Karfreitag ist ähnlich….nur andersherum. Zuerst die Trauer und dann eine Riesenfreude.

Wir gedenken am heutigen Karfreitag dem Sterben und Leiden unseres Herrn Jesus Christus. Er hat gelitten…für uns….freiwillig.

Du magst sagen: „Welch eine grausame Religion“.So oder so ähnlich habe ich es schon oft gehört. Aber wenn man versteht, warum er gelitten hat, dann denkt man anders darüber. Ich möchte heute versuchen es zu erklären:

Die Sache mit dem freien Willen

In der Schöpfungsgeschichte können wir lesen, dass Gott zuerst Himmel und Erde erschaffen hat und alles Getier, dann erschuf er wie man so schön sagt: „Die Krönung der Schöpfung“…den Menschen.

Der Mensch ist anders als alle anderen Lebewesen. Gott sagt, dass er uns nach seinem Bilde erschaffen hat. Damit ist nicht der fleischliche Körper oder das Aussehen gemeint, sondern unsere Eigenschaften: Der Mensch ist schöpferisch, kreativ und er hat einen freien Willen. Er entwickelt sich weiter und erschafft Dinge und er macht was er will. Tiere bleiben wie sie sind und sie werden gelenkt durch das, was die Wissenschaft Instinkt nennt….ich behaupte und bin mir sicher, dass es nicht der Instinkt ist sondern Gott der sie leitet. So ist es auch zu erklären, dass z.B. die Vögel immer wieder wissen wann und wohin sie in den Süden fliegen müssen.

Jetzt will ich mal die Sache mit dem freien Willen näher betrachten:

Der Mensch lässt sich durch den freien Willen nicht, oder nicht immer von Gott leiten. Und leider entscheidet er sich vorwiegend dazu Dinge zu tun, die Gott nicht gefallen. Wir nennen das Sünde….Eva war der erste Mensch, der sündigte. Die Sünde trennt uns von Gott. Gott ist gut und er ist die Liebe, er möchte mit uns Gemeinschaft haben weil er uns liebt. Das geht aber nicht durch die Sünde die zwischen uns steht.

Gott hat viele jahrhunderte lang versucht uns Menschen zur Vernunft zu bringen, aber es war unmöglich. Die Israeliten brachten Opfer dar, damit die Sünde sie nicht von Gott trennte. Es war alles umsonst.

Gott möchte alle Menschen retten, nicht nur die Israeliten. Als er merkte, dass wir in unser Verderben rennen, in die ewige Verlorenheit und weil er merkte, dass wir Menschen Gott nicht verstehen und erkennen können, hat er uns eine allerletzte Chance gegeben um nicht verloren zu gehen.

 

Jesus Christus–die Brücke zu Gott

 

Er kam selbst auf die Erde, sichtbar für alle Menschen. Er lebte unter uns, er lebte wie wir und er hat Schmerz und Leid erfahren…so wie wir.

Er kam in der Gestalt des Menschen Jesus Christus zu uns. Er tat so viel um zu beweisen, wer er ist. Er tat Wunder, heilte Menschen von unheilbaren Krankheiten, ja er erweckte sogar Tote zum Leben.

Alles zwecklos. Die wenigsten  Menschen wollten/wollen oder konnten/können ihn erkennen als der, der er war und ist. Obwohl es geschichtliche Aufzeichnungen und Quellen gibt, die beweisen, dass Jesus Christus wirklich gelebt hat und Wunder getan hat, streiten es bis heute die meisten Menschen ab und bezeichnen es als „schönes Märchen“. Es gibt Augenzeugen und Zeitzeugen die bezeugen können, dass Jesus Christus gelebt, gestorben und auferstanden ist….trotzdem wird es abgestritten.

Oft höre ich: „Alles Leid auf der Welt lässt Gott zu, was ist das für ein Gott„….oder …“wenn es Gott gäbe„….Dabei ist es doch der Mensch selbst, der solche Greueltaten macht….wieso geben wir die Schuld Gott für das Böse, dass wir selbst tun? Wenn Gott da einschreiten würde, dann wären wir Marionetten und keine Menschen mit einem freien Willen. Es gibt Naturgesetze….die sind wie sie sind, wie es Sturm gibt oder Regen, so sind auch die Folgen unweigerlich wenn der Mensch Entscheidungen trifft.

So große Liebe

Nun hat Gott selbst am Kreuz gelitten, als Opfer für unsere Sünden…stellt euch mal diese Liebe vor…Gott sah, dass wir Menschen in unser Verderben rennen, weil wir lieber dem Teufel dienen als Gott und er kam selbst, ja er erniedrigte sich, litt Höllenqualen, lies sich verspotten von dummen, bösen Menschen….obwohl er sich selbst hätte retten können…aber er hat freiwillig gelitten weil er wusste, dass dies unsere einzige Chance ist.

Willst du ewig leben, oder willst du verloren gehen?

Gott schickt auch heute noch seine Boten hinaus um die frohe Botschaft zu verkündigen, willst du auf einen solchen Boten hören?

Was ist wenn ich recht habe? Schau in die Bibel, lese sie von vorne bis hinten, das allein hat mich vor über 30 Jahren überzeugt. Suche bei Google nach geschichlichen Quellen, die belegen dass Jesus Christus wirklich gelebt hat und suche Kontakt zu Christen, die wirklich glauben. Und wenn du dann überzeugt davon bist, dass Gottes Boten recht haben, dann bete zu Gott und hab Jesus einfach lieb. Er wird sich dir offenbaren und du wirst nach dem Karfreitag….nach der Trauer die große Osterfreude erleben…. die Freude, dass du errettet bist weil es jemanden gibt, der dich so sehr liebt, dass er sein Leben für dich gab. Erlebe die Osterfreude der Auferstehung von Jesus Christus.

Jesus Christus lebt, er ist wahrhaftig auferstanden….Amen

 

Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Matthäus 28,20

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