Die Frau am Jakobsbrunnen-von der Sehnsucht geliebt zu werden

Sehnsucht geliebt zu werden

Die Bibel hat Antworten für wirklich alle Lebensprobleme und Fragen.

Da gibt es die Geschichte von der Frau am Jakobsbrunnen:

Ich habe mich selbst in dieser Geschichte gefunden und sie war mir eine große Hilfe, vielleicht geht es dir auch so? Deshalb gebe ich meine Gedanken hier weiter:

Eine Frau, die hautnah erlebt, dass Jesus sie nicht verurteilt, sondern ihr Hilfe anbietet:

Das Volk der Samariter Samariter wurde  von den Juden entschieden abgelehnt, weil sie ihre alten Götter anbeteten und manche Juden nahmen auf ihrem Weg nach Jerusalem lieber einen großen Umweg östlich von Samarien in Kauf, auf dem sie sogar zweimal den Jordan überqueren mussten, als durch Samarien zu reisen.

Jesus tat das nicht. Er hatte keine Vorurteile, im Gegenteil er sucht die Begegnung mit solchen Menschen um ihnen zu helfen Gott kennen zu lernen. Die Frau, die zum Jakobsbrunnen kam, war  Samariterin und reagierte höchst verwundert,als Jesus sie ansprach und um Wasser bat. Es war für einen jüdischen Rabbiner ungewöhnlich, eine Frau anzusprechen. Eigentlich hätte er sie gar nicht  ansehen dürfen. Aber solche Dinge waren Jesus egal.

Die Frau kam allein zum Brunnen und zwar gegen Mittag. Normalerweise gingen die Frauen früh morgens gemeinsam zum Wasserschöpfen und besuchten sich auf dem Rückweg gegenseitig in ihren Häusern. Diese Frau wurde offensichtlich von den anderen gemieden.

Jesus sagte dieser Frau viele Einzelheiten aus ihrem persönlichen Leben: „Fünf Männer hast du gehabt, und der, mit dem zu jetzt zusammen lebst, ist nicht dein Mann.“ Sie war wohl verblüfft, daß ein Fremder diese Dinge über sie wusste sie erzählte im Dorf: „Dieser Mann weiß alles, was ich getan habe.“

Jesus war müde und durstig, und bat die Frau um Wasser. Jesus sagte ihr, daß sie von Gott anderes….“lebendiges Wasser“ bekommen könnte  und gab sich als Messias zu erkennen. “

Und er sprach weiter in Bildern zu ihr. Der Mensch, der von ihm lebendiges Wasser gereicht bekommt, würde nie mehr durstig werden, sondern eine Quelle besitzen, die ewig sprudelt, die bis ins ewige Leben reicht.

Das Wasser stand wohl für den Heiligen Geist, der uns führt, leitet, tröstet und hilft.

Auf der Suche nach Liebe

Diese Frau war auf der Suche nach Liebe….5 Männer hatte sie schon und der Mann mit dem sie jetzt zusammenlebt war nicht ihr Ehemann. Sie lebten unverheiratet zusammen. Damals war das von der Gesellschaft geächtet, heute ist es normal. Aber ist es das auch für Gott?

Nein….die Bibel sagt eindeutig, daß wir keinen Verkehr haben sollen mit einem Partner, der nicht unser Ehepartner ist.

Diese Frau war wohl ein Leben lang auf der Suche nach dem richtigen Mann, sie heiratete und wurde geschieden….heiratete wieder….vielleicht ist auch einer der Männer verstorben….sie fand nicht den Richtigen auf der Suche nach der großen Liebe. Sie hatte eine Sehnsucht, die nie gestillt wurde. Und genau hier habe ich mich selbst wiedergefunden.

Hier habe ich mich selbst gefunden

Ich hörte eine Perdigt in der von dieser Frau und ihren Sehnsüchten gesprochen wurde und ich erkannte, daß nur einer mir diese reine und unendliche Liebe schenken konnte...Gott…Jesus Christus, der die Liebe in Person ist, der uns liebt ohne Falsch und ohne uns zu betrügen. Ich bat Gott mein Herz mit dieser Liebe zu erfüllen und meine Sehnsüchte zu stillen, mir die Geborgenheit zu schenken, die ich nie fand.

Du kannst das auch tun….jetzt.

Die Samariterin eilte  ins Dorf zurück und erzählte mit glühender Begeisterung alles, was Jesus ihr gesagt hatte. Dort sah man ihreVeränderung, und manche glaubten schon aufgrund ihres Zeugnisses. Andere wollten Jesus selbst hören, und danach glaubten zahlreiche weitere Menschen an ihn.

Die mutige Samariterin tat den entscheidenden Schritt zum Glauben, als sie merkte, dass Jesus sie nicht verurteilte. Da wusste sie sich befreit von aller ihrer Schuld und konnte anfangen, neu zu leben.

Jesus kann auch deine Sehnsucht stillen, öffne ihm die Tür deines Herzens, versuche es du wirst es nicht bereuen und es kostet nichts.

Johannes 4, 4-42

So kam er (Jesus) zu einer Stadt in Samarien, die Sychar hieß und nahe bei dem Grundstück lag, das Jakob seinem Sohn Josef vermacht hatte. Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Jesus war müde von der Reise und setzte
sich daher an den Brunnen; es war um die sechste Stunde. Da kam eine Frau aus Samarien, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken!

Seine Jünger waren nämlich in die Stadt gegangen, um etwas zum Essen zu kaufen. Die Samariterin sagte zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um etwas zu trinken bitten? Die Juden verkehren nämlich nicht
mit den Samaritern. Jesus antwortete ihr: Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. Sie sagte zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß und der Brunnen ist tief; woher hast du also das lebendige Wasser? Bist du etwa größer als unser Vater Jakob, der
uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, wie seine Söhne und seine Herden?

Jesus antwortete ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zu einer Quelle werden, deren Wasser ins ewige Leben ließt.
Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierherkommen muss, um Wasser zu schöpfen! Er sagte zu ihr: Geh, ruf deinen Mann und komm wieder her! Die Frau antwortete: Ich habe keinen Mann. Jesus sagte zu ihr: Du hast richtig gesagt: Ich habe keinen Mann. Denn fünf Männer hast du gehabt und der,
den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Damit hast du die Wahrheit gesagt.

Die Frau sagte zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott angebetet; ihr aber sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten muss. Jesus sprach zu ihr: Glaube mir,
Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. Gott ist
Geist und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten. Die Frau sagte zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der Christus heißt. Wenn er kommt, wird er uns alles verkünden. Da sagte Jesus zu ihr: Ich bin es, der mit dir spricht.

Inzwischen waren seine Jünger zurückgekommen. Sie wunderten sich, dass er mit einer Frau sprach, doch keiner sagte: Was suchst du? oder: Was redest du mit ihr? Die Frau ließ ihren Wasserkrug stehen, kehrte zurück
in die Stadt und sagte zu den Leuten: Kommt her, seht, da ist ein Mensch, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe: Ist er vielleicht der Christus? Da gingen sie aus der Stadt heraus und kamen zu ihm. Währenddessen baten ihn seine Jünger: Rabbi, iss! Er aber sagte zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, die ihr nicht kennt. Da sagten die Jünger zueinander: Hat ihm jemand
etwas zu essen gebracht? Jesus sprach zu ihnen: Meine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, und sein Werk zu vollenden. Sagt ihr nicht: Noch vier Monate dauert es bis zur Ernte? Sieh, ich sage euch: Erhebt eure Augen und seht, dass die Felder schon weiß sind zur Ernte! Schon empfängt der Schnitter seinen Lohn und sammelt Frucht für das ewige Leben,
sodass sich der Sämann und der Schnitter gemeinsam freuen. Denn hier hat das Sprichwort recht: Einer sät und ein anderer erntet. Ich habe euch gesandt zu ernten, wofür ihr euch nicht abgemüht habt; andere haben sich abgemüht und euch ist ihre Mühe zugutegekommen.

Aus jener Stadt kamen viele Samariter zum Glauben an Jesus auf das Wort der Frau hin, die bezeugt hatte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. Als die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb dort zwei Tage. Und noch viel mehr Leute kamen zum Glauben an ihn aufgrund seiner eigenen Worte. Und zu der Frau sagten sie: Nicht mehr aufgrund deiner Rede glauben wir, denn wir haben selbst gehört und wissen: Er ist wirklich der
Retter der Welt.

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, vollständig durchgesehene und überarbeitete Ausgabe
© 2016 Katholische Bibelanstalt, Stuttgart
Alle Rechte vorbehalten.

Bibelserver

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das:
Zur Werkzeugleiste springen