Ein Leben nach der Geburt

Ein wunderschöner Vergleich, so ist es auch mit unserem Leben hier auf der Erde, der Geburt, dem Sterben und was danach kommen wird…

 

Dialog zweier Zwillinge im Mutterleib:

Eines Tages bekam eine Mutter Zwillinge. Ein Kind war ein Mädchen; der andere ein Junge. Monate vergingen und sie entwickelten sich. Als sie wuchsen, sangen sie vor Freude: „Ist es nicht großartig, am Leben zu sein?“ Gemeinsam erkundeten sie den Mutterleib ihrer Mutter. Als sie die Nabelschnur ihrer Mutter fanden, Sie riefen  sie vor Freude: „Wie groß ist die Liebe unserer Mutter, Dass sie ihr Leben mit uns teilt!“ 

Bald begannen sich die Zwillinge drastisch zu verändern. „Was ist hier los?“, fragte der Junge. „Unser Leben im Mutterleib  geht zu Ende „, sagte das Mädchen.                                                                                                                                        

„Aber ich will die Gebärmutter nicht verlassen“, sagte der Junge. „Ich möchte für immer hier bleiben.“     

 „Wir haben keine Wahl“, sagte das Mädchen. „Aber vielleicht gibt es ein Leben nach der Geburt.“ Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ fragt das Mädchen.“Ich glaube hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen kommen wird.“

„Ich glaube, das ist Blödsinn!“ sagt der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?“

„So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen mit unseren Beinen  und mit dem Mund essen?“

„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“

„Nun, ich denke, da ist etwas und vielleicht ist es anders als hier. Vielleicht brauchen wir diese physische Schnur nicht mehr. „

Der erste antwortete: „Unsinn, du spinnst.  „Wir werden ohne die Schnur unserer Mutter sterben, Leben ohne sie ist  unmöglich? Außerdem gibt es Beweise im Mutterleib, dass andere vor uns hier waren, und keiner von ihnen kam jemals zurück um uns zu sagen, dass es ein Leben nach der Geburt gibt. Nein, das ist das Ende. “ Und so fiel der Junge in Verzweiflung und sagte: „Wenn das Leben im Mutterleib mit dem Tod endet, Was ist sein Zweck? Was ist seine Bedeutung? Vielleicht haben wir nicht einmal eine Mutter. Vielleicht haben wir sie nur zum Wohlfühlen ausgedacht. “

„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen.“Wir müssen eine Mutter haben“, sagte das Mädchen. „Wie sind wir sonst hierher gekommen? Wie sonst bleiben wir am Leben? „

„Mutter??? Glaubst du wirklich an Mutter? Das ist lächerlich.
Wenn Mutter existiert, wo ist sie jetzt? „

 „Sie ist überall um uns herum.
Wir sind von ihr umgeben. Wir sind und leben in ihr und durch sie. . Ohne sie würde und  könnte diese Welt nicht existieren. „

„Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.„Ich sehe sie nicht, also ist es nur logisch, dass sie nicht existiert.“

„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind uns fokussieren und du wirklich zuhören, können wir ihre Gegenwart wahrnehmen, können du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt….“

Und so waren die letzten Tage im Mutterleib  mit tiefen Fragen und Angst erfüllt. Endlich kam der Moment der Geburt. Als die Zwillinge ihre Augen öffneten, Sie weinten vor Freude. Was sie sahen, übertraf ihre kühnsten Träume.

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